Das Waveboard

Im Jahr 2003 entwarf ein koreanischer Designer das Waveboard unter dem Namen „Casterboard“. Im darauffolgenden Jahr wurde das Casterboard/Waveboard dann auf dem amerikanischen Markt eingeführt. In Deutschland kam das Board erst 3 Jahre später heraus, im Jahr 2007. Auf dem deutschen Markt wurde das Casterboard dann aber unter dem uns bekannten Namen „Waveboard“ eingeführt.

 

 

Razor Skateboard Ripstik Air Pro Caster schwarzMAXOfit Waveboard Pro XL bis 129 kg inkl. Tasche und Le…MAXOfit Waveboard Pro Close Mini Luna, bis 129 Kg mit T…Waveboard MAXOfit DELUXE XL in verschiedenen Farben bis…Speeron Waveboard/Casterboard bis 65 kg, mit Schutztasc…Waveboard FunTomia inkl. Tasche und CD (verschiedene F…
Produktbild
Gewicht2400 Gramm3200 Gramm2900 Gramm3300 Gramm2350 Gramm3400 Gramm
Belastbarkeit100 kg129 kg129 kg100 kg65 kg120 kg
Maße 82,5 x 11,5 x 22 cm86 x 22,5 cm72 x 19.5 cm81x 23 cm80 x 21,5 cm85,5 x 22,5 x 12 cm
KugellagerABEC 5ABEC 7ABEC 7ABEC 7UnbekanntABEC 11
Räder um 360 Grad drehbar?
Leuchtrollen
In verschiedenen Farben/Designs erhältlich?
Kunststoffverbindung
Zusammenbau erforderlich?
Sicherheitssiegel
weiteres Zubehör  Tasche
Werkzeug
CD
Tasche
Werkzeug
CD
Anleitung
Tasche
Werkzeug
CD
Transporttasche
Werkzeug
Anleitung
Tasche
DVD
Werkzeugset
Preis69,9589,99 €
inkl. MwSt.
99,80
inkl. MwSt.
89,90
inkl. MwSt.
59,9066,80 €
inkl. MwSt.
99,95
inkl. MwSt.
47,9589,90 €
inkl. MwSt.
Details zum Produkt Produktbeschreibung Produktbeschreibung Produktbeschreibung Produktbeschreibung Produktbeschreibung Produktbeschreibung
Angebot ansehen ➔Angebot ansehen ➔Angebot ansehen ➔Angebot ansehen ➔Angebot ansehen ➔Angebot ansehen ➔Angebot ansehen
Vergleichen (max. 3)

 

 

Was genau ist ein Waveboard?

Ein Waveboard ist quasi eine Mischung aus einem Skate- und einem Snakeboard, mit dem Unterschied, dass das Casterboard lediglich 2 statt 4 Rollen und einen anderen Bewegungsablauf des Fahrers benötigt um sich fortbewegen zu können. Beim Skateboardfahren muss man sich regelmäßig mit dem einen Fuß erneut vom Fußboden abstoßen um Geschwindigkeit aufzunehmen, beim Snakeboard hingegen erzeugt man den Antrieb durch die Fußbewegung – so ist es auch beim Waveboard. Jedoch ist die Fußbewegung eine andere! Beim Wavebaord bewegt man die Füße auf und ab, so dass sich die Decks des Boards auch auf und ab bewegen!

Die 360° Castors (die Halterungen die die Rolle mit dem Board verbinden) bescheren dem Waveboard einen 360° Bewegungsradius!

 

 

Tricks – was kann man alles mit einem Waveboard anstellen

Im groben kann gesagt werden, dass mit einem Waveboard fast die gleichen Trickmöglichkeiten bestehen wie mit einem Skateboard. Mit dem Waveboard kann man ebenso in eine Halfpipe fahren oder auf einer Stange „grinden“. Natürlich ist das Handling und die Geschwindigkeit eine andere als bei einem Skateboard, aber das ist reine Übungssache!

 

 

Aufbau des Waveboard

Das Waveboard ist einspurig, besitzt also nur 2 Rollen die in einer Flucht zueinanderstehen und verfügt über zwei Fußplatten, auch Decks genannt. Die meisten Bauteile eines Casterboards bestehen aus Hochleistungs-Kunststoff und sind sehr robust. Die beiden Decks sind in der Regel über eine Torsionsstange aus Metall miteinander verbunden. Die Torsionsstange verbindet aber nicht nur die Decks untereinander, sie stellt auch die rückläufige Drehung um die Längsachse sicher – ohne diesen Druck wäre es kaum möglich zu fahren. Eine Ausnahme bildet das Maxboard, dieses Board verfügt statt einer Torsionsstange über ein durchgängiges Deck aus hochflexiblen und stabilen Kunststoff das die Aufgabe der Torsionsstange übernimmt.  Diese hochflexible Kunststoffverbindung bringt mehrere Vorteile mit sich. Zum einen ist damit die typische Schwachstelle der Boards, nämlich die Torsionsstange, verschwunden. Zum anderen ist das Fahr – und Dämpfungsverhalten der Boards mit flexibler Kunststoffverbindung um ein vielfaches besser als dass derer die eine Torsionsstange besitzen.

Die Länge der Waveboards variert von 75 – 88 cm, aber es sind auch kleinere und leichtere Waveboards für Kinder erhältlich. Im Normalfall wiegt ein Waveboard zwischen 2,4 und 3,8 kg – das Maxboard ist mit 2,4 kg das leichteste seiner Art.

 

 

Die Rollen eines Waveboard

Die Rollen eines Wellenbrettes messen im Durchmesser in etwa 77 Millimeter und bestehen aus einem speziellen gummigemisch – ähnlich den Rollen von Inline-Skates. Die Gummirollen vom Waveboard sind jedoch viel weicher als die von Inline-Skates, weil sie eine stärkere Bodenhaftung haben müssen.

 

 

Waveboard Deck

Das Deck eines Waveboards sollte aus hochwertigen Kunststoff gefertigt sein und einen hochwertigen Eindruck vermitteln. Vor allem preisgünstige Casterboards sind mit Decks aus minderwertigen Kunststoff ausgestattet der schnell bricht – eine häufige Unfallursache! Bei manchen günstigen Boards sind die Decks nicht mal fest verschraubt mit den Castern, sondern nur verklebt oder gesteckt/gepresst. Wenn es also ein preisgünstiges Modell sein soll, dann sollten diese zwei Punkt genausten kontrolliert werden!

Im Normalfall sind die Decks immer mit Griptape ausgestattet, dies dient dazu, dass die Füße nicht mehr hin und her rutschen können – Kunststoff ist meist sehr glatt. Griptapes halten in der Regel sehr lange und erleichtern das steuern des Boards.

 

 

Das Gewicht eines Waveboard

Umso höher das Gewicht ist, umso schwerer lässt sich das Brett lenken. Umso niedriger das Gewicht ist, umso leichter lässt es sich lenken. Diese beiden Sätze sollte man sich einprägen!

Doch noch viel wichtiger ist das Gewicht des Boards, wenn man Tricks machen möchte. Denn je leichter das Board ist desto leichter lässt sich das Board mit den Füßen kontrollieren.

 

 

Der Preis

Die Preise für Casterboards gehen stark auseinander. So findet man im Internet Boards für 45€, aber auch für 120€. Für welches man sich entscheidet bleibt jedem selbst überlassen, aber es muss bedacht werden, dass sehr günstige Casterboards von der Verarbeitung, Qualität und Fahrverhalten keineswegs an die teuren Modelle rankommen und eventuell gewisse Risiken von Materialschwäche mit sich bringen!

 

 

Waveboard Ersatzteile

Ob Rollen, Caster, Griptapes, Eiskufen, Taschen oder sonstiges – Ersatzteile gibt es von fast jedem Hersteller nachzukaufen. Sollte es für ein bestimmtes Board keine Ersatzteile geben, dann kann man oft auch Teile anderer Boards verwenden. Dies sollte allerdings im Vorfeld abgeklärt werden.

 

 

Ist Waveboard fahren für ein Kind gefährlich?

Es ist nicht gefährlicher als Fahrradfahren oder ähnliches. Natürlich sollten vor allem Kinder, aber auch Erwachsene, mit entsprechender Schutzkleidung ausgestattet werden bevor sie auf ein Ripstik steigen – safety first! Wenn das Kind mit Schutzkleidung ausgestattet ist, ist es also unbedenklich!

 

 

Waveboard für Kinder

Im Grunde können auch Kinder ein Waveboard für Erwachsene nutzen, wobei es kleineren Kindern damit schwerer fällt zu fahren, als mit einem entsprechenden Kinder-Waveboard. Boards für Kinder sind kürzer, wodurch es für kleine Kinder bequemer ist darauf zu stehen und dieses zu steuern.

 

 

Für wen sind Waveboards geeignet?

Kinder sollten generell erst ab 6 Jahren auf ein Casterboard steigen. Bei Erwachsenen stellt sich die Frage ob diese körperlich fit genug sind und das Gewichtslimit nicht überschreiten. Das Gewichtslimit liegt bei den meisten Boards bei etwa 100 kg. Wird dies nicht überschritten und die Person ist körperlich fit, kann sie ohne Bedenken auf ein Waveboard steigen.

 

 

Waveboard fahren auf gefrorenen Flächen?

Auch auf gefrorenen Flächen kann man das Waveboard nutzen, allerdings sollten dafür im Vorfeld die Rollen gegen Kufen getauscht werden. Die sind beim Fachhändler oder im Internet erhältlich – Kostenpunkt ca. 60€.

 

 

Wie schwer ist es Waveboard zu fahren?

Eine Grundvoraussetzung ist, dass man eine gewisse Geschicklichkeit und Beweglichkeit mitbringen muss. Aber in der Tat ist Waveboard fahren einfacher als man vermuten würde.  Erfahrungsgemäß sind die meisten Menschen nach ca. 30 Minuten in der Lage sich selbstständig auf dem Board fortzubewegen.

 

 

Kaufberatung – Darauf sollte beim Kauf eines Waveboards’s geachtet werden!

Sicherheit geht immer vor – jeder sollte eine gute und funktionierende Schutzausrüstung haben. Dazu zählen Schutzprotektoren, Helm und eine passende Bekleidung!

Das Material – Kunststoff, Fiberglas oder eine Mischung aus beidem? Man kann sagen, dass mit steigendem Gewicht des Boards auch das Material schlechter wird. Reine Kunststoffboards sind am schwersten, die Boards aus Mischmaterial sind leichter und die Boards aus Fiberglas sind in der Regel die leichtesten.

Ein Board mit einer Kunststoffverbindung bzw einer „Single-Frame-Technik“ ist besser als eines mit einer Torsionsstange. (Razor Ripstik Air Pro oder das Maxboard)

Wenn das Board eine Torsionsstange besitzt dann sollte diese fest mit den Decks verschraubt sein.

Umso leichter das Board ist, umso besser lässt es sich steuern, transportieren und bei Tricks kontrollieren.

Die Stoßdämpfende Wirkung des Boards ist bei Mischmaterial und Fiberglas am besten. Kunststoff-Casterboards hingegen lassen einen fast jeden Stoß spüren.

Je kürzer das Board ist, umso einfacher lässt es sich für kleine Fahrer bedienen.

Ein gutes Board hat auf beiden Decks Griptape.

Die Länge des Boards spielt für große Fahrer keine Rolle. Sie können sowohl kleine als auch große Boards ohne Einschränkungen bedienen.

Für Kinder unter 1,20m Größe gibt es spezielle Kinder-Waveboards.

Der Härtegrad der Rollen wird mit „75A“, „80A“ usw. angegeben. Je kleiner diese Zahl ist, umso besser ist die Bodenhaftung der Rolle – jedoch steigt der Verschleiß mit kleiner werdender Zahl.

Die Kugellager werden mit einem ABEC Status deklariert, der etwas über die Laufgenauigkeit und die Fertigungstoleranz des Lagers aussagen soll. Mit steigender Zahl wird die Laufgenauigkeit besser und die Fertigungstoleranz kleiner.Ergo, je größer die Zahl, desto besser das Kugellager! Waveboards werden oft mit ABEC 5, 7, 9 und 11 angeboten – ob diese Angaben allerdings stimmen kann niemand nachvollziehen.

Wer kein eigenes Werkzeug besitzt sollte darauf achten, dass beim Kauf welches zum Rollentauschen dabei ist.  

 

 

Waveboard für Kinder

Diese Funboards können von Kindern ab ca 6 Jahren benutzt werden. Ein Casterboard für Kinder sollte in erster Linie etwas kürzer sein damit ein Kind da auch Bequem drauf stehen kann. Damit wird es dann natürlich auch einfacher das Board zu steuern. Kinder sind ja leichter wie Erwachsene und daher ist das Gewichtslimit da in der Regel zu Vernachlässigen.

 

 

Für wen sind Waveboards geeignet?

Für Kinder ab 6 Jahren und natürlich alle Erwachsenen die körperlich fit sind und vom Gewicht für so ein Board geeignet sind. Dabei sollte man aber auf das Gewichtslimit achten was im Durchschnitt bei 100 Kg liegt. Natürlich gibt es auch Boards die mehr Gewicht tragen können. Bei einem Kind sollte man darauf achten das es mit Schutzkleidung ausgestattet ist wenn es auf einem dieser Boards losgelassen werden sollte. Selbstverständlich sollte auch bei Erwachsenen die Sicherheit im Vordergrund stehen.

 

 

Waveboard Ersatzteile

Ersatzteile gibt es fast von jedem Hersteller nach zu Kaufen. Nötig ist dies eigentlich nur bei den Rollen des Boards oder den Halterungen die diese halten. Die Halter müssen eher selten Getauscht werden, denn diese sind meistens sehr Robust. Bei den Castern kann es natürlich mal vorkommen wenn das Board oft gefahren wird das sie abnutzen und getauscht werden müssen. Auch wenn die Halterungen länger halten als die Rollen sollte man wissen, nicht jede Rolle passt in jeden Halter aber fast jeder Halter passt an die meisten Boards. Wenn also die Caster kaputt sein sollten ist es einfacher Rollen mit Halter zusammen zu Tauschen.

Die neue Generation der Casterboards, mit einer Kunststoffverbindung zwischen den beiden Decks, lassen sich viel besser fahren als die Boards mit Torsionsstange (Razor Ripstik Air Pro und Maxboard). Die neuere Generation zeichnet sich durch viele Vorteile aus die sich bemerkbar machen beim Fahrverhalten und dem Fahrkomfort. Ein solches Board ohne Stange lässt sich einfacher steuern und ist auch leiser als die anderen. Untergrundunebenheiten wie kleine Steine, Rillen oder Löcher sind mit diesem Board kaum spürbar. Durch die Flexiblere Verbindung der beiden Decks sind Erschütterungen nicht mehr so stark spürbar wie bei den älteren Boards mit Stange was natürlich eine bessere Fahrweise mit sich bringt.